Frost von Ragnar Jónasson konnte mich leider erst gegen Ende wirklich packen. Der Anfang war für mich eher verwirrend – zu viele Perspektivwechsel zwischen den Protagonisten, was es schwer machte, in die Geschichte hineinzufinden. Man braucht Geduld, bis sich die Erzählstränge zusammenfügen und die Handlung klarer wird. Der Schluss hingegen war deutlich stärker und hat einiges wieder gutgemacht. Insgesamt ein solider Krimi, aber nicht mein Lieblingsband der Reihe. Wer dranbleibt, wird mit einem spannenden Finale belohnt – doch der Weg dahin ist etwas holprig.