Bevor ich das Buch «Campion. Tödliches Erbe» von Margery Allingham zu lesen begann, hatte ich grosse Erwartungen, dass es eine gute Geschichte sein wird. Ich war begeistert von Klappentext und wollte dieses Buch einfach lesen. Die ersten Seiten der Handlung versprachen viel.
Doch je weiter ich in die Geschichte eintauchte, desto mehr stellte sich Enttäuschung ein. Als der Kelch plötzlich verschwindet und nun der Kelch gesucht werden muss, war meine Neugier anfangs noch geweckt. Auch der Ansatz, dass der Detektiv Albert Campion den Kelch finden soll, war okay.
Aber der Schreibstil von Margery Allingham konnte nicht die notwendige Spannung und Dramatik erzeugen, die ich von einem guten Krimi erwarte. An vielen Stellen fiel es mir schwer, mich durch die Seiten zu kämpfen. Ich fand mich oft in einer Art Lesefluch gefangen. Anstatt mitzufiebern und mit den Charakteren zu fühlen, wurde das Lesen für mich zu einer mühsamen Pflichtübung. Es war wirklich schwer dieses Buch zu beenden.
Letztlich hat «Campion. Tödliches Erbe» meine hohen Erwartungen in keinster Weise erfüllt. Daher kann ich diesem Buch leider nur 2 von 5 Sternen geben ⭐️⭐️