Gaso Danke für deinen Beitrag. Ich glaube ebenfalls nicht an bösen Willen, aber das Vorgehen vieler Bibliotheken wirkt auf mich oft bürokratisch und wenig bürgernah. Dass man Budgets „ausreizen muss“, um im nächsten Jahr wieder etwas zu bekommen, ist aus meiner Sicht ein Symptom eines Systems, das eher auf Verwaltung als auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Gebrauchte Bücher könnten einen wertvollen Kreislauf bilden – stattdessen landen sie häufig auf dem Altpapier oder einfach im Bücherregal obwohl sie noch bestens lesbar wären.
Ich erlebe das Gemeinsame, das Menschliche, heute in kleinen Buchhandlungen: Da gibt es echte Begegnung, Gespräche, Empfehlungen, ja sogar mit Kaffee 😜 – Literatur als soziales Erlebnis. Solche Orte leben vom Engagement und vom Vertrauen ins Miteinander, nicht von starren Regeln.
Deine Idee mit dem Bücherkaffee finde ich darum besonders treffend.