Dieses Buch ist eine reine Achterbahnfahrt der Gefühle - doch dazu später.
Der Band schliesst direkt dort an, wo der zweite endet. Poppy findet ihre grosse Liebe, vermählt sich und erfahrt vieles über die wahre Geschichte der Königreiche Atlantia und Solis.
Zu Beginn geht es Schlag auf Schlag. Das Buch schafft es zwar nicht mich komplett zu fesseln, aber es ist spannend zu lesen. Doch dann kommt es zu einem langwierigen Mittelstück, das sich äusserst zäh liest. Die ständigen inneren Monologen von Poppy, das ewige hin und her zwischen Casteel und ihr - welches plötzlich zu einem ständigen Liebesgetuschel wird. Das geht so weit, dass Poppy auf mich irgendwann nicht mehr authentisch wirkt. Einerseits stark und selbstbewusst, dann wieder extrem naiv/unwissend und zurückhaltend. Das ewige Liebesgetüdel zwischen den beiden ist irgendwann wirklich nervig und zu übertrieben.
Doch gerade in dem Moment, in dem ich mir wirklich überlegt habe, den vierten Band nicht mehr zu lesen, nimmt die Story wieder Fahrt auf. Poppy erkennt, wer sie wirklich ist und wodurch auch ihre Figur plötzlich wieder stimmig wird. Die letzten paar Kapitel waren wieder so spannend, dass ich mich nun doch gleich dem vierten Band widmen muss.