Nachdem mich Emily Wildes Enzyklopädie der Feen bereits völlig in ihren Bann gezogen hatte, war meine Vorfreude auf Emily Wildes Atlas der Anderswelten riesig – und Heather Fawcett hat mich nicht enttäuscht!
Diesmal führt uns Emily nicht nur in die Welt der Feen, sondern auf eine noch größere Reise: Auf der Suche nach geheimnisvollen Übergängen in die Anderswelt verschlägt es sie und Wendell Bambleby nach Österreich. Dabei trifft man auf faszinierende neue Figuren, darunter Emilys Nichte Ariadne, die ihrer Tante in Sachen Eigenwilligkeit in nichts nachsteht. Die Spannung steigt, als Wendells Vergangenheit ihn einzuholen droht – und Emily sich entscheiden muss, wie weit sie bereit ist zu gehen, um ihm zu helfen.
Fawcett verwebt erneut magische Forschung mit humorvollen und nachdenklichen Momenten. Besonders gelungen ist die Entwicklung der Beziehung zwischen Emily und Wendell: Ihr Zusammenspiel ist mal herrlich amüsant, mal tief berührend. Die Welt der Feen bleibt dabei ebenso geheimnisvoll wie gefährlich, und die Tagebuch-Erzählweise lässt einen noch näher an Emilys Gedanken und Gefühle heran.
Ich habe das Buch wieder in einem Zug verschlungen – es war, als hätte mich ein magischer Bann daran gehindert, es aus der Hand zu legen! Wer sich für fantasievolle Geschichten mit skurrilem Charme, faszinierenden Wesen und einer einzigartigen Heldin begeistert, wird auch diesen Band lieben. Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wohin Emilys Abenteuer sie als Nächstes führen!