Wie wichtig es sein kann, ein soziales Netzwerk zu haben, zeigt diese realistische Geschichte. Aber auch, wie schwierig es sein kann sich eines aufzubauen, in der heutigen individualisierten Gesellschaft, in der jeder für sich lebt, schnell schwerwiegende Gerüchte in Umlauf geraten,
Die Geschichte streift viele unterschiedliche Themen nämlich: Angehöriger einer Dementkrankenperson zu sein, die grosse Schwierigkeit im Erwachsenenalter Freundschaften/Anschluss zu finden, das widersprüchliche und überlastete Gesundheitssystem, hochgewertete Privatsphäre, Scham, Depression, Zurückgezogenheit usw.
Leider hat mir da bei dieser Vielfalt die Tiefe gefehlt. Das offene Ende regt zum Nachdenken an, was mit dem Protagonisten wohl passiert ist.