Kaum ist Maria mit ihren Teenies in der Berghütte angekommen, ruft ihre Mutter verzweifelt an: Marias Vater ist auf dem Bauernhof schwer verunglückt, und Maria muss sofort aufbrechen, um auf dem Hof zu helfen. Und so lebt nun Maria in zwei Welten: plötzlich als Städterin wieder auf dem Bauernhof inmitten all der Arbeit, und gleichzeitig in den Erinnerungen an ihre Kindheit. Warmherzig erzählt sie von ihren Erlebnissen als Kind, zusammen mit ihrem Bruder, von den Streichen, von der Grossmutter, von der kranken Muttersau und von der Hopfenernte, aber auch davon wie schwierige es war, als Mädchen vom Land ans Gymnasium in der Stadt zu kommen. Nicht immer ist alles harmonisch, aber schlussendlich finden sich Mutter, Maria und Thomas wieder, um gemeinsam die Zukunft des Mühlenhofes anzupacken.
Einfühlsam, behutsam und mit klaren Worten wird das Leben auf dem Bauernhof aus der Sicht des Mädchens beschrieben zwischen Arbeit und Geborgenheit, zwischen Naturverbundenheit und Kargheit des oft engen Familienlebens. Von der Autorin selbst gelesen ist es ein erfrischender Hörgenuss.