Johanna trauert um ihren Vater Karl und um ihre schwindende Schönheit. So lässt sie sich ihr Gesicht aufspritzen, bis sich ihr Mann Hendrik und ihre Tochter Rosa entsetzt von ihr mit ihren Schlauchbootlippen abwenden. Da bleibt ihr nur der Rückzug in den verlassenen Garten ihres verstorbenen Vaters , wo sie sich im Schäferwagen einrichtet. Zum Glück kann ihre Mitarbeiterin Ruby den Blumenladen in ihrer Abwesenheit weiterführen. Ohnehin ist diese Ruby ein Glücksfall, sie bringt neue Ideen und wirft das scheinbar perfekte Leben von Johanna zusätzlich aus der Bahn. Allerdings kann Johanna der Kraft des Gartens nicht widerstehen, beginnt mitten im alten eine neues, unperfektes Leben, erfindet sich und ihre Beziehungen neu und entdeckt jenseits von Botox und Perfektion eine neue, nachhaltige Schönheit im Leben.
Ein zärtlich geschriebener Roman, der das unsichtbar werden älterer Frauen und das Anzüglichkeiten und Übergriffen ausgesetzt sein jüngerer Frauen, das Ringen um äussere und innere Schönheit aufgreift. Dank guter Beziehungen unter Frauen führt die Midlifecrisis von Johanna zu einer neuen, zufriedenen und versöhnten Lebensweise.