Hotel Ambrosia hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Hauptfigur Robyn ist keine typische Heldin – sie ist verletzlich, scharfsinnig und durch ihre Krankheit an den Rollstuhl gebunden, was eine ganz eigene Perspektive auf die Welt bietet. Ihre Liebe zu True Crime bringt einen coolen, fast schon obsessiven Vibe in die Geschichte, und ich fand es faszinierend, wie sie ihre Umgebung beobachtet und daraus Schlüsse zieht.
Das titelgebende Hotel ist fast wie ein eigener Charakter – düster, geheimnisvoll, irgendwie bedrohlich. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, selbst gegenüber zu wohnen und aus dem Fenster zu schauen. Als dann tatsächlich eine Entführung passiert, beginnt ein clever aufgebauter Spannungsbogen, der mit vielen kleinen Twists und Überraschungen spielt.
Besonders mochte ich die Dynamik zwischen Robyn und A.J. – sie ist ungewöhnlich, ehrlich und entwickelt sich mit der Geschichte weiter. Es geht nicht nur um den Fall, sondern auch um Vertrauen, Angst und Mut.