Wenn du einen Roman suchst, mit dem du fast schon Magie lernen kannst, dann ist House Ashford definitiv das richtige für dich!
Benedict Jacka ist definitiv ein Fan von Details und lässt uns gemeinsam mit Stephen Oakwood die Grundlagen und Finessen von Essentia, Sigls und Grundlagen entdecken. Dadurch kommen wir in der Geschichte zwar nur langsam voran, lernen allerdings allerhand. Einige Wendungen hat das Buch dennoch zu bieten und auch ein tierischer Begleiter trägt eine wichtige Rolle in Stephens Begegnung mit der magischen Welt.
Wer allerdings, wie ich, Katzenmama ist, sei gewarnt – unser Kätzchen muss erstmal einiges einstecken, bevor es mit auf Abenteuer darf.
Die intrigierende Familie Ashford kommt meiner Meinung nach ein wenig zu kurz weg, ich hätte mir da mehr Einblick und Umgang gewünscht – auch wenn ihre unhöfliche und nicht hilfreiche Art nicht dazu beiträgt, sie als Sympathieträger zu betrachten.
Die Dialoge der Figuren waren mir manchmal ein wenig zu erklärend – Offensichtliches wurde angesprochen und stilistisch wurde da weniger auf «Show don’t tell» zurückgegriffen.
Mein Fazit: Der Klappentext hat mich auf anderes hoffen lassen, die Geschichte ist für meinen Geschmack zu detailliert aber für Fans von Benedicts anderen Romanen sicher ein Gewinn.