Das Buch lädt einen durch die wunderschöne Aufmachung dazu ein, in eine andere Welt einzutauchen. Die Charakterillustrationen wecken die Neugierde, mehr über sie zu erfahren, doch leider konnte mich das Geschriebene nicht überzeugen.
Während der Prolog einen neugierig auf den Rest der Geschichte macht, konnte mich die Geschichte vom 1. Kapitel an, nicht überzeugen. Die Anziehung der beiden Hauptfiguren war für mich zu extrem und erzwungen. Auch der Schreibstil hat mich immer wieder stutzig gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin einem vieles erzählen wollte, dies aber schlecht umgesetzt hat. So hat sie manchmal wahllos Adjektive aneinander gereiht und in anderen Szenen plötzlich neue Handlungsstränge eingeführt oder andere Handlungsstränge erklärt, auch wenn dies gerade nicht wirklich in den Moment passte.
Astrea, die Hauptfigur, empfand ich als sehr naiv. Jeder Person, der sie begegnete und die nett zu ihr war, hat sie ohne Wenn und Aber vertraut. Beim male Lead konnte sie sich nicht entscheiden, ob sie ihn nun “liebte” oder abgrundtief hasste. Meistens änderte sich ihre Meinung zu ihm innerhalb desselben Abschnitt etwa dreimal. Der male Lead an sich ist der typische Book boyfriend (Fantasyedition). Dunkles Haar, schwarze Augen, ah nein bernsteinfarbene Augen, die den Himmel widerspiegeln und der Geruch von Holz bla bla bla.
Für mich persönlich war das Buch mehr eine Qual als sonst was und daher werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen. Schade, denn die Aufmachung und der Klappentext waren so vielversprechend.