Als älteste Tochter im Königshaus von Morrighan muss Lia einen fremden Prinzen heiraten. Am Tag ihrer Vermählung flüchtet sie kurzerhand und landet als Schankmädchen in einem fernen Dorf. Eines Tages betreten zwei Männer die Schenke, die Lia sofort faszinieren. Sie ahnt nicht, dass einer davon den Auftrag hat, sie zu töten, und der andere der Prinz ist, den sie heiraten sollte. Sie fühlt sich zu beiden hingezogen, ahnt dabei nicht, dass ihre neu gewonnene Freiheit in grösster Gefahr ist.
Dieses Buch ist der Auftakt der Trilogie «Die Chroniken der Verbliebenen». Mir fehlte über die Länge der Geschichte einiges an Tiefe. Angefangen in der immer wieder erwähnten Prophezeiung, die man kaum mit den Geschehnissen verbinden kann, bis zur Protagonistin, die naiv von Küssen träumt. Gegen Ende des Buches wurde es aber zunehmend besser, da die Story actionreich fortschritt. Die Welt und ihre Königreiche gefielen mir gut, aber auch da hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, um alles besser greifen zu können. Ich werde aber der Fortsetzung noch eine Chance geben.
Mein Fazit: Im Buch zog sich vieles und drehte sich um die Anerkennung von Männern. Ich hoffe Lia emanzipiert sich im nächsten Band. 3 Sterne.