Eine Erzählung, die zwischen Fantasie und Realität schwankt – doch vor allem ist Noras Geschichte eine Geschichte, die jeder von uns erleben könnte. Die Handlung beginnt mit der tiefen Unzufriedenheit der Protagonistin, die sich als Opfer äußerer Umstände fühlt und schließlich beschließt, ihr Leben zu beenden.
Doch genau hier wird es spannend. In diesem Moment zeigt uns Matt Haig, dass es im Leben unzählige Möglichkeiten gibt – verschiedene Wege, die wir einschlagen können. Es liegt allein an uns, zu entscheiden, welchen wir wählen. Viel zu oft jedoch lassen wir uns vom Zufall treiben, von Bequemlichkeit oder den Erwartungen unserer Eltern und der Gesellschaft beeinflussen.
Das Buch regt zum Nachdenken an und ist hervorragend strukturiert. Der Erzählstil ist klar und flüssig, ohne ins Dramatische abzudriften, bleibt dabei aber lebendig und fesselnd.