Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Anders-Sein, über Krankheit und Tod. Es ist ein Sittengemälde aus den 80er Jahren. Der Ich-Erzähler beschreibt die Höhen und Tiefen einer Freundschaft von der Kindheit bis ins gesetzte Alter. Eine Verbindung, die über den Tod hinausgeht.
Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass er selber mit dieser Beziehung nicht wirklich klar kommt. Und ich selber komme mit der ganzen Geschichte nicht wirklich klar. Allzu sehr wirkt sie im 2. Teil konstruiert, fast ein wenig wie Fantasy. Ist der vermeintliche Freund schlussendlich ein lebendig gewordener Alter Ego des Protagonisten? Nach Abschluss der Lektüre bleibt bei mir ein grosses Fragezeichen.