Hauptkommissar Zorn will nicht aufwachen. Wenn er schläft, ist alles gut. Sobald er wach ist, muss er sich der kalten Realität stellen. Der wichtigste Mensch in seinem Leben ist tot, vor seinen Augen überfahren worden. Zusammen mit seinem Kollegen Schröder versucht er die Tage irgendwie zu bewältigen und beide stürzen sich in die Suche nach dem «Warum?». Als plötzlich sich die Bundespolizei einschaltet und ihnen den Fall entziehen, wandern bei beiden die Augenbrauen hoch. Gibt es da etwas zu verbergen?
Dieses Buch ist der 13. Band der Reihe rund um das Gespann Hauptkommissar Zorn und Schröder. Als Fan der Reihe waren die ersten Seiten sehr schwer zu lesen. Man will den mürrischen Zorn wieder fluchend erleben und nicht mit Schröder in Trauer versinken. Aber umso mehr ging es ans Herz, wie die beiden sich gegenseitig auf ihre eigene Art Halt geben. Sie sind einfach füreinander bestimmt. Die Auflösung des Falles fand ich hingegen etwas hastig und platt.
Mein Fazit: Da dieser Krimi Zorn in seinen Grundfesten erschüttert, sollte man die vorherigen Bände kennen. Danach versteht man, dass jeder auf seine Art trauern darf. 4 Sterne.