Mir hat Fischers Frau ausgesprochen gut gefallen, gerade weil es mitunter etwas verwoben und verworren ist. Das Buch hüpft zwischen Vergangenheit und Gegenwart, erzählt die Geschichte von Mia, die auf den Spuren eines Fischerteppichs selbst eine Geschichte ebendieses Teppiches schreibt. Dadurch verknüpft die Autorin meines Erachtens gekonnt die Fäden zwischen Fiktion und Realität in einer wunderbar bildhaften Sprache. Dass es auf historischen Tatsachen beruht, hat mich neugierig gemacht, und so habe ich das eine oder andere über die Fischerteppiche dann auch noch selbst nachgelesen. So war es für mich ein Lesegenuss, bei dem ich zudem auch mein Wissen erweitern konnte.