Die Geschichte des Briten John Blackthorne, Seemann und Abenteurer in einer Zeit, in der diese Berufe durchaus gefährlich waren. Zu einer Zeit, in der Japan eher ein weisser Fleck auf der Landkarte war, abgeschottet von der Aussenwelt, zugänglich nur für wenige Auserwählte. Im Land herrscht der Gottkaiser, der sich durch den Shogun vertreten lässt. Shogun ist das höchste Amt, das ein Sterblicher erlangen kann, wer Shogun ist, regiert das Land und kann tun und lassen, was er will. Kein Wunder, dass sich diverse fiese Ränkespiele und Hinterhältigkeiten um dieses Amt ranken. Blackthorne, der im Jahre 1600 in dieses völlig fremde Land kommt, wird konfrontiert mit einer Sprache, die er nicht versteht, mit einer Kultur, die noch heute einige Rätsel aufgibt und mit todesmutigen Kämpfern, die einem strengen Ehrenkodex folgen: den Samurai. Als er sich auch noch in die Frau eines Samurai verliebt, beginnen die wirklichen Probleme…..
Solche Bücher wie Clavells “Shogun” gibts heute gar nicht mehr. 1300 Seiten dick, lustvoll und leicht erzählt, Abenteuer, Liebe, Eifersucht, Hass und Ränkespiele geben sich die Klinke in die Hand. Als das Buch 1975 erschien, rissen sich die Leute diesen Titel aus den Händen. Ein Riesenbestseller, eine erfolgreiche Verfilmung, die damals zum Strassenfeger wurde und eine leidenschaftliche Geschichte, die man im nu gelesen hat. Wieder neu erhältlich dank einer Neuverfilmung. Unbedingt lesen, eine klassische Ferienlektüre!