777 Regeln umfasst das vom Direktor verfasste Regelwerk der Schnittlich-Schule. Diese reichen vom Verbot sich zu räuspern bis zum generellen Lachverbot. Frau Penne, Maxes Klassenlehrerin hält sich strikt daran und während sie, stets mit dem Rücken zu Klasse gewandt, endlose Zahlenreihen herunterdoziert, dösen und schlafen die Schüler. Alle, bis auf Maxe. Der denkt sich Streiche aus, um der Langeweile zu entgehen. Als dann Frieda in seine Klasse kommt, die ihn dauernd zu verpetzen droht, muss die BfLb, die Behörde für Langeweilebekämpfung, eingreifen. Nun kommt gehörig Schwung in die Klasse, die auf eine absurde Klassenfahrt geschickt wird.
Die Story ist witzig, die Streiche sind originell, obwohl oder weil sie überwiegend völlig realitätsfremd sind. Die Illustrationen sind sehr gelungen und die einzelnen Kapitel eher kurz. Allen Kapiteln vorangestellt ist eine Aktennotiz des Undercover-Mitarbeiters der BfLb. Da diese jedoch den Lesefluss immer wieder unterbricht und sich nicht immer sinnvoll auf das nachfolgende oder vorangegangene Kapitel beziehen lässt, ziehe ich einen Stern ab.
Die Altersempfehlung (8 bis 10 Jahre) halte ich für angemessen.