Menschen wie sie sind beschreibt Tove Jansson in ihrer eigenwilligen Sammlung von Geschichten und Romanausschnitten aus Finnland. Kauzig, eigenartig, melancholisch, unsicher, auf je eigene Art einsam und andern zugewandt. Verstehen kann man sie nicht immer, nur einfach annehmen, wie sie eben sind. Entlang der vier Jahreszeiten, vor allem dem Grau des Winters, beschreibt sie die Schwierigkeiten zwischen Liebe und Einsamkeit, zwischen Gemeinschaft und der ruhigen Zurückgezogenheit, zwischen frühlingsklarer Sicht und herbstlich nebliger Orientierungslosigkeit.
Die Sprache poetisch, in ihren Beschreibungen die Natur fein zeichnend, lässt so manches offen. Und doch folgt auf endlos einhüllenden Schneefall das klare eisbrechende Frühlingslicht.