Penelope ist 29jährig. Sie hat gerade ihren Job als Theaterregieassistentin verloren, ihr Freund hat sie betrogen und mit ihr am Telefon Schluss gemacht und als ob es nicht noch schlimmer kommen könnte, erhält sie einen Anruf ihrer Schwester aus der Provence mit der Information, dass ihre Grossmutter aus dem Fenster gefallen sei und schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Da fasst Penelope kurzer Hand ihre Sachen und fährt in die Provence. Dort hin wo sie jeden Sommer ihrer Kindheit verbracht hatte. Dort hin wo sie in den weiten blauen Feldern der Lavendelhaine bis in die Nacht hinein gespielt hat. Und dort hin wo sie in der Küche ihrer Grossmutter das Backen für sich entdeckt hat, in der kleinen Pension, welches liebevoll das Hexenhäuschen genannt wird.
Findet Penelope ihr Glück in Berlin oder in der Provence? Findet sie es bei Raphaël mit seinen hellen Augen umgeben von tiefen schwarzen Wimpern, oder bei Jonas, ihrem besten Freund, der immer an ihrer Stimmlage erkennt was los ist, auch am Telefon, der aber in einer Beziehung ist oder eben doch nicht?
Ein tolles Buch, welches eine Hommage an die Provence ist. Man hat das Gefühl selbst in einem Lavendelfeld zu stehen und die Gerüche der Provence ein zu atmen. Der Leser leidet und freut sich mit Penelope und fühlt ihre Schmetterlinge selbst in sich. Ein sehr authentischer Schreibstil.