Ich will noch kein abschliessendes Urteil darüber geben, weil da in den Folgebänden noch was daraus werden könnte.
Zuerst aber mal stehe ich dem Manga recht abgeneigt gegenüber. Aus persönlicher Sicht ist es die Dienerin - Adel - Konstellation, die mich direkt abschreckt. Emilicos elend serviles Getue im Angesicht der reservierten, von sich in der dritten Person sprechenden Kate ging mir von der ersten Seite an auf den Geist. Überhaupt kann ich Emilicos Charakter-Archetyp (oh Herrin ihr seid so toll, nein, ich bin nicht würdig, aber ich lerne jeden Tag dazu, danke danke danke Herrin!) je länger je mehr nicht mehr ab. Zusammen mit einem glorifizerten Putzfimmel ergibt das eine Geschichte, mit der ich nicht warm werden konnte.
Wen das nicht stört, erhält einen angenehm ansprechend gezeichneten Manga, mit einer süssen Protagonistin und storytechnisch unbekanntem, aber vorhandenem Entwicklungspotential.
… und dann muss ich doch zugeben, dass die Idee mit dem “Russ” ein Element ist, das Fragen aufwirft und mich neugierig macht. Vielleicht gebe ich dem ja noch eine Chance mit dem zweiten Band.