Ich dachte, dass ich mit den Fake-Dating-Szenarios durch sei, aber für Hani und Ishu würde ich jederzeit wieder eine Ausnahme machen.
Hani und Ishu haben nichts gemeinsam - Ishu ist selbstbewusst und ambitioniert, Hani hilfsbereit und angepasst. Trotzdem werden sie von ihren Klassenkameraden in einen Hut geworfen, weil sie beide von Bangladesh kommen.
Weil sie nicht mal befreundet sind, fällt Ishu aus allen Wolken, als Hani ihr vorschlägt, dass sie sich fake-daten. Nötig wurde dieser Vorschlag, weil Hanis Freundinnen ihr nicht glauben wollten, dass sie bisexuell ist (ihre Freundinnen sind allgemein ein ziemlicher Albtraum). Aber während sie sich durch die Welt des fake-datens und all seine Verstrickungen kämpfen, merken die beiden Mädchen, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie dachten. Vielleicht sogar ihre gegenseitige Verliebtheit?
Ich mochte dieses Buch sehr. Es war flüssig zu lesen und Hani und Ishu sind beide sehr liebenswerte Charaktere und ihre Entwicklung hat mir sehr gefallen. Sie müssen sich über die schrecklichsten Dinge erheben: Homophobie, manipulative Freunde, Vorurteile gegen Religion und Herkunft sowie nachteilige Behandlung gegenüber ihren weissen Mitschülerinnen. Insgesamt fand ich die Verbindung ihrer Wurzeln aus Bangladesh und ihrer jetztigen Heimat Irland ebenfalls sehr anschaulich und interessant, und man merkt, wie wichtig der Autorin die korrekte Darstellung der Kultur und Religion war.