Als ich gehört habe, dass Autor Sebastian Goddemeier wieder in die Tasten gehauen hat, landete das Teil schnell im Warenkorb. Ich war sogar fast ein bisschen skeptisch, ob ich so ein Buch “brauche” – schließlich fühle ich mich in der Thematik bereits ziemlich informiert. Dann las ich es natürlich trotzdem (es liesst sich sehr gut), und fand darin: genug Futter für die nächste Familienfeier-Diskussion und ein geniales Geschenk für alle, denen Berührungspunkte zur queer Community vielleicht noch fehlen, ob Eltern, Friends oder straight Dudes, die ein bisschen lockerer werden sollten. Für alle, die gerade zum ersten Mal mit dem Outing einer geliebten Person konfrontiert sind. Für alle, die gerne “yas hunty boots the house down slay” rufen, aber sich sonst reichlich wenig mit den Struggles queerer Menschen auseinander gesetzt haben. Für alle, die vielleicht noch mit ihrer eigenen Identity strugglen und für alle, die sich dauernd fragen, was sie denn jetzt noch sagen dürfen. In knackige Kapitel unterteilt kann ich es auch zukünftig zum Nachschlagen nutzen