“The Catch” hatte ich schon länger auf dem Radar. Allein die Schlagworte auf dem Cover sprachen mich an und auch die Aufmachung fand ich sehr reizvoll. Mein Mann hat es mir dann zur Einweihung des neuen Bücherregals geschenkt und los ging es mit dem Lesen.
Was soll ich sagen, dieses Buch hatte es in sich. Der Anfang hatte mich sofort in seinen Bann gezogen und man wartete nur darauf, dass etwas Schlimmes oder Dramatisches passieren würde. Doch das liess auf sich warten und man blieb lange in der Gedankenwelt des Vaters. Dadurch ließ die Euphorie für das Buch etwas nach und der Mittelteil tröpfelte vor sich hin. Ich dachte mir oft: “Ja, ich hab’s kapiert, jetzt kann das Drama losgehen”, aber darauf musste ich noch bis zum letzten Drittel warten.
Dann ging es aber endlich so richtig los und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Zum Schluss kamen auch die Gedanken der anderen Charaktere dazu und man verstand immer mehr. Es hat sich richtig hochgeschaukelt und das Ende kam nicht wirklich unerwartet, war aber auch nicht ganz vorhersehbar. Also trotz etwas langatmigen Mittelteil, ein Thriller, der sehr zu empfehlen ist und sicher nicht der letzte, den ich von Logan lesen werde. Man muss nur bis zur Mitte durchhalten.