10 Jahre nach dem Tod ihres Mannes setzt sich Dorothy Gallagher hin und beginnt zu schreiben: Erinnerungen an die gemeinsame Zeit, an die Krankheit, ans langsame Abschiednehmen, an die letzten verzweifelten Kämpfe gegen den Tod. Überall und immer wieder tauchen Erinnerungen auf, traurige, schöne, unvergessliche. So erzählt die Autorin ihrem verstorbenen Mann, was ihr da noch alles in den Sinn kommt, wie sie manches erlebt hat, und – dass ihr Leben weitergegangen ist, anders zwar, aber insgesamt gut und lebenswert. Allgemeines und persönlich Erlebtes werden leicht lesbar geschildert, und man spürt, wie sehr der Verstorbene im Alltag gegenwärtig ist, wie er in Gesprächen und Gedanken ihr Leben in der Gegenwart begleitet und mitgestaltet. Eindrücklich, traurig, tröstlich, ermutigend, schön.