Im Shop bestellen
Kirsten Fuchs
Geschichten wie ein Grossstadtleben: Da ist das Mädchen, das sich über die Welt wundert, denn ihre Eltern behaupten zwar, sie liebten sie, schicken sie aber dennoch in die Schule. Da ist die Frau, die auf eindrückliche Weise lernt, warum es Beziehung heisst und nicht "Beliebung" oder die, die sich wünscht, der Ex solle sich fortpflanzen - ganz weit fort. Und dann die "Pärchenpest" mit ihrem Liebesgesäusel, das sogar Spinnendazu bringen kann, sich im eigenen Netz zu erhängen. Schliesslich die Mutter, die Zwillinge bekommt, die zu echten "Flegelfällen" werden - Kirsten Fuchs' Alter Ego bleibt nichts erspart. Die Lesebühnenautorin beschreibt in "Eine Frau spürt so was nicht" eine absurde Welt zwischen Beziehungsproblemen, nervigen Mitmenschen, Katzen und einem vorlauten inneren Kind. Ihre Geschichten entspringen einem ernsthaften Nachdenken über die Welt, aber sie sind auch originelle und (selbst-) ironische Gesellschaftsanalysen voller Humor und Sprachwitz. Auf der CD zum Buch trägt Kirsten Fuchs einige der Geschichten unnachahmlich lakonisch selbst vor.Von Kirsten Fuchs zu behaupten, sie würde sich "nur" mit Alltagsproblemen auseinandersetzen, unterschlägt die psychologische Tiefe, die ihre Texte ausmachen. Es scheint so, als kenne sie die Probleme des Lesers besser als dieser selbst - und kann sie dazu nicht nur besser formulieren,sondern auch eleganter lösen.
Romane & Erzählungen
Verlag Voland & Quist
Deutsch
192
2011-10-05
9783863910006
978-3-86391-000-6