Zum dritten Mal begenen wir Janosch Janssen, der sich im Verlauf der Bände als Figur stark en,twickelt hat. Zwar hat er immer noch mit Schlafproblemen zu kämpfen, aber beruflich ist an der Seite seiner Vorgestzten,Diana Quester gereift. Diana steht unmittelbar vor dem Beginn ihres Ruhestands, als sie und Janosch zu einem Tatort gerufen werden, bei dem der Täter ein Symbol hinterlassen hat - einen Widderkopf. Bei Diana reisst dies Erinnerungen an weit zurückliegende Fälle auf. Ist es möglich, dass der Täter von damals, der nie gefasst wurde, wieder aktiv wird. Warum jetzt gerade? Auch Janosch kennt das Symbol aus Bbriefen seines alten Freundes Ben, die dieser aus dem Gefängnis immer wieder geschickt hat, wo er einsitzt, nachdem er Janoschs Vater seinerzeit umgebracht hat.
Bevor die Ermittlungen richtig beginnen können, findet die Feier zu Dianas Ruhestand statt. Und Diana verschwindet spurlos! Für Janosch beginnt ein Albtraum und ein Rennen gegen die Zeit. Diana ist nicht nur seine Vorgesetzte gewesen, sie ist auch seine Schwiegermutter und die Grossmutter seines kleinen Sohns Harry.
Lars Engels schreibt mitreissend und mitunter ist die Spannung unerträglich. Und das Rote Moor im Herzen der Rhön ist allgegenwärtig.
Wir Leser erkennen, dass die drei Bände um Janosch Janssen eine Trilogie bilden, die nun hier ein Ende findet. Das bedauert man einerseits, weil Janosch Janssen ein so menschlicher, sympathischer Ermittler ist. Dennoch ist es logisch, denn alle Fragen, die sich in allen Bänden aufgetan haben, finden hier eine Antwort und einen Abschluss.Lesen sollte man die Trilogie unbedingt in der richtigen Reihenfolge, weil es miteinander verknüpft ist.