Mit viel sprachlichem Geschick führt Joyce Carol Oates in die amerikanische Kleinstadt Wieland zum neuen Lehrer Mr. Fox, für welchen alle schwärmen. Schnell kann sie mit ihren bemerkenswert genauen Beschreibungen und Figuren klar machen, dass es mehr Schein als Sein ist. Trotzdem sind alle seinem Charme verfallen. Als eine Leiche in Mr. Fox Auto im Sumpf gefunden wird, muss Detective Zwender und sein Team bei den Kleinstadtbewohnern nachforschen. Es bleibt bis zum Schluss spannend und die Geschichte wirbelt gesellschaftskritische, schwere Themen gezielt auf, sodass ein gewisser Nachgeschmack hängen bleibt. Oates hat einen ganz besonderen Erzählstil, etwas gewöhnungsbedürftig und zum Teil etwas langfädig, aber es lohnt sich bis zum Schluss dran zu bleiben.