Cecily ist auf eine Expedition eingeladen und freut sich schon sehr auf die Besteigung des Gipfels Manaslu. Schafft sie die Besteigung wartet ein interessantes Zückerchen auf sie: Sie darf als Erste den berühmten Bergsteiger Charles interviewen. Dieser hat innerhalb eines Jahres vierzehn Achttausender bestiegen und stellt für Cecily ein gutes Sprungbrett für ihre weitere Karriere dar. Sie und weitere Teilnehmer der Expedition machen sich auf in das Basislager. Geplant sind weitere Anklimatisierungsläufe, sowie der Aufstieg in immer höhere Lager, bevor dann der grosse Gipfel bestiegen wird. Doch schon im Basislager passiert etwas dramatisches. Ein Teilnehmer einer anderen Expeditionsgruppe wird tot aufgefunden. Cecily hat kurz zuvor noch mit ihm gesprochen und er hat ihr anvertraut wieso er diese Expedition macht. Ihr kommt es komisch vor das es sich um einen Unfall gehandelt haben soll, hat sie doch eindeutig eine Drohne am Ort des Geschehens gehört. Doch sie muss sich auf ihre Mission konzentrieren und so steigt sie mit ihrer Gruppe immer weiter auf. Alleine im Zelt hört sie nachts komische Pfeiffgeräusche und hat das Gefühl das irgendjemand um ihr Zelt schleicht. Doug der Expeditionsleiter räumt dieser Sache jedoch keine Aufmerksamkeit ein und auch Cecily versucht es zu vergessen. Als eine weitere Person tödlich verunglückt kommen die komischen Gefühle wieder auf. Sind das alles nur Zufälle oder ist ein Mörder unterwegs?
‘Der Aufstieg’ ist ein spannender Krimi, welcher den Leser einen spannenden Einblick in die Vorbereitungen einer solchen Expedition gibt. Die Vorkommnisse bringen einem selbst ins grübeln, den irgendwie sind das zu viele Zufälle und es scheinen auch nicht alle nur die Besteigung des Gipfels im Kopf zu haben. Bis zum Ende war nicht recht klar was hinter den Vorkommnissen steckt und natürlich auch ob es Cecily schafft den Manaslu zu besteigen. Alleine das musste man unbedingt in Erfahrung bringen.
Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein. Zum einen ist hier die eher schüchterne Cecily die manchmal am Punkt ist aufzugeben, aber doch immer ihren grossen Auftrag vor Augen hat. Dann gibt es die mutige Influencerin die schon einige Besteigungen hinter sich hat und eine gute Motivatorin ist. Grant fand ich von Anfang an nicht wirklich sympathisch. Er hat eine aufreisserische Art und überschreitet Grenzen. Auch Doug ist eher auf der unsympathischen Seite, denn er nimmt die Probleme seiner Gruppe nicht ernst. Er scheint nur sein eigenes Ziel zu verfolgen.
Ein spannender Krimi mit einem interessanten Setting. Spannende Lesestunden in der Kälte sind garantiert.