Helena deckt Ungereimtheiten auf und begibt sich in Gefahr.
Helena verlässt ihre französische Heimat und fasst Fuss in New York, als ihr geliebter Bruder Victor verstirbt. Nun steht Mathieus, Helenas Vater, runder Geburtstag an und Helena fliegt deshalb heim. Die Familienverhältnisse sind schwierig, vor allem die Mutter ist distanziert. Zusammengehalten wird alles von Jeanne, der langjährigen Haushälterin der Familie. Die Familie besitzt ein Weingut, das von unterschiedlichen Männern unterhalten wird. Eines Abends verunfallt Bruno, der Kellermeister, tödlich. War es wirklich ein Unfall? Wenn nicht, wieso musste Bruno sterben? Und was ist mit Victor passiert? Niemand hier redet über Victor. Niemand redet über Bruno. Die jetzige Polizei ist auch nicht hilfreich.
Helena ermittelt halt selbst. Und bringt sich schnell selbst in Gefahr. Es wird mehr vertuscht, als man meint, was ihr ins Wanken bringt.
Obwohl ich keinen Wein trinke, fand ich das gesamte Setting sehr spannend. Wir bekommen einen umfangreichen Einblick in die Winzerei mit wissenswertem Vokabular.
Oft habe ich mit Helena mitgefiebert und selbst Angst gehabt, wenn sie sich irgendwo versteckte oder gewagte Fragen stellte.
Ich hatte zwei Verdächtige im Kopf und lag erstaunlicherweise sogar richtig. Tja, wer hätte das gedacht?!