Kaylie Smith hat es schon auf den ersten paar Seiten geschafft mich mit der Geschichte um Phantasma in den Bann zu ziehen. Ich mag paranormale Wesen sowie Hexen, Demonen und Teufel und wie in diesem Fall auch die Necromantin Ophelia Grimm. Als klar wurde das es sich bei Phantasma um eine Art Gruselkabinett Wettbewerb handelt, der sich in den 9 Toren der Hölle abspielt, war ich kurz etwas skeptisch, da ich gar nicht so ein großer Fan von Horror-Szenarien und creepy Geistergeschichten bin. Der romantische Aspekt rund um Blackwell und Ophie hat das ganze meiner Meinung nach aber super ausbalanciert, wodurch ich das Buch trotz Angsthasen-Dasein sehr genießen konnte. Auch der Spice war immer wieder gut platziert und sehr toll geschrieben.
Mein einziger Kritikpunkt: Das Ende und die Auflösung der ganzen Plotfrage war für mich einen ticken zu schnell abgehandelt. Ich hätte zumindest noch mit einem Aufeinandertreffen mit dem König der Teufel erwartet bevor das Happy End eingesetzt hat.
Trotzdem habe ich direkt Band 2, Enchantra, auf meine Wunschliste gesetzt, auch wenn ich erstmal eine kleine Pause von dem düsteren Setting brauche.