Edinburgh, heute! Die Stadt liegt seit Wochen unter einer Hitzeglocke, die Schotten, die eher Wind, Regen, Nebel und Düsternis gewohnt sind, stöhnen unter der unerträglichen Wärme, es sind Festivalwochen, die Stadt scheint doppelt so viele Einwohner zu haben wie sonst, und dann geschieht das, was man sich genau in diesem Moment noch weniger wünscht, als wenn das übliche kühle Wetter herrscht. Eine Leiche wird gefunden, mitten in der Stadt, und ihr Zustand ist einfach nur unbeschreiblich. Es ist beinahe so, als wäre ein riesiges Tier aus dem Zoo ausgebrochen und hätte sich auf den armen, jungen Mann gestürzt, ihn in Sekundenschnelle in Stücke gerissen und wäre dann ohne ihn aufzufressen in den dunklen Gassen der Stadt verschwunden. DCI Tony Mclean und DI Harrison stehen vor einem Rätsel, denn im Zoo fehlt kein einziges Tier. Und wäre der Täter ein Mensch, müsste er unmenschliche Kräfte besitzen, um eine solche Tat zu verüben. Zusätzlich erschwerend: die Polizei ist nicht im Stande, die Identität des jungen Mannes zu ermitteln. Offensichtlich wird er nicht vermisst. Es dauert nicht lange, bis eine zweite Leiche entdeckt wird, diesmal fehlen dem Toten beide Arme, der Täter hat sie dem Aermsten einfach aus dem Körper gerissen und weggeschmissen. Auch diese Tat ist fast unmöglich von einem Menschen zu bewerkstelligen, Police Scotland steht offensichtlich vor ihrem grössten Rätsel.
Ich liebe diesen Autoren, ich liebe die Stadt Edinburgh, atmosphärische Stimmung von Anfang bis Ende, unheimlich, düster und geheimnisvoll, wie ich es mag. Toll gezeichnete ProtagonistInnen, denen man gerne folgt, wenn sie offensichtlich ein Monster in den engen Gassen der schottischen Hauptstadt jagen. Weiter so!!