Janine Niggemeier schreibt hier bereits zum 7. Mal eine Love Story, die viele Emotionen und ein wundervolles Setting verspricht.
Und genau das erhalten wir hier auch wieder.
Sie schreibt auf sehr angenehme Art und vor allem sehr bildliche Weise, so dass ich mich nach Florida träumen konnte.
Was mich etwas gestört hat, waren die Zeitangaben. Sie haben mich irritiert, da sie auf mich widersprüchlich wirkten.
In der Geschichte geht es um Neuanfänge und darum, den Weg zu sich selbst zu finden.
Die Charaktere sind authentisch, doch etwas blass dargestellt. Man lernt sie nicht richtig kennen.
Summer begibt sich nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund auf ihre Traumreise nach Florida. Sie ist offen und hat sich von ihrer Familie entfernt. Man spürt es ihr an, das sie eigentlich eine starke Frau ist. Ihr Pflichtgefühl ihrer Familie gegenüber ist absolut nachvollziehbar.
Deacon nimmt sich eine Auszeit und möchte mit dem Camper seines Vaters einen Roadtrip machen. Er erscheint mir vor allem sehr blass, man erfährt nicht viel von ihm und seinem Leben.
Trotz kleiner Schwächen ist für mich eine emotionale Geschichte, die aufgrund des wunderschönen Settings zusätzlich punktet. Es ist ein Wohlfühlroman, der dich für ein paar Stunden nach Florida entführt.