Opaline ist eine mutige Frau aus dem 20igsten Jahrhundert deren Leidenschaft, zum Leiden ihrer Familie nicht das Heiraten sondern das Sammeln von Büchern ist. Angetrieben von dieser Leidenschaft, haut sie von Zuhause ab und baut sich in Dublin ein Leben mit ihrem eigenen Buchladen auf. Doch nicht nur dieser Buchladen wird Opalines Erfolg sondern das Finden von einem einzigartigen Manuskript. Doch Jahre später ist dieser wundervolle Buchladen und mit ihm auch das Manuskript verschwunden. Henry hat es sich zur Aufgabe gemacht beides zu finden, doch auf seiner Reise nach Dublin findet er er so viel mehr als er eigentlich gesucht hat. Darunter Martha die auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann genau dort landet wo sie schon immer hingehört hat und die Verbindung zu Opaline und Henry scheint verstrickter als sie anfangs scheint.
Wir begleiten Opaline, Henry und Martha jeweils auf ihrem persönlichen Weg und tauchen damit auch in ihre Gedanken- und Gefühlswelt ein. Es gibt dem Leser drei Unterschiedliche Blickwinkel und Motivationen. Doch so unterschiedliche Leben die Protagonisten auch führen, so verbindet sie und den Leser stehts eines und das ist die Liebe zum Buch. Jedoch muss ich sagen, merkt man, dass die ProtagonistInnen aus der gleichen Feder stammen. Ich finde es zieht sich teilweise in die Länge wodurch es mich zwischendurch verloren hat bis dann wieder etwas für mich relevantes passiert. Dennoch, wenn man ein ruhiges Buch sucht, in der doch die ein oder anderen magischen Dinge passieren und auch wichtige Themen nicht ausschliesst, ist dies genau das Richtige. Es ist ein Buch das Hoffnung vermitteln möchte. Hoffnung darüber von einem schrecklichen Schicksal immer wieder hinausfinden zu können. Und wer weiss wieviel Wahrheit hinter der Geschichte um das verlorene Manuskript existiert.