“Throne of Glass” hat mich schnell in die Geschichte gezogen. Die Handlung spielt zunächst an einem überschaubaren Ort, wodurch ich mich leicht zurechtgefunden habe. Gleichzeitig gibt es von Anfang an Fragen, auf die man Antworten haben möchte. Die geheimnisvollen Ereignisse im Hintergrund haben bei mir dafür gesorgt, dass ich immer weitergelesen habe.
Am meisten interessiert hat mich die Hauptfigur. Celaena ist als gefürchtete Assassinin bekannt, verhält sich aber oft wie eine junge Frau mit ganz normalen Wünschen und Unsicherheiten. Manche LeserInnen könnten darin einen Widerspruch sehen. Für mich macht gerade dieser Gegensatz ihre Figur aus. Sie wird nicht allein über ihren Beruf definiert.
Auch die Beziehungen zwischen den Figuren haben mir gefallen. Freundschaften entstehen zwischen Menschen mit unterschiedlichem Status und unterschiedlicher Herkunft. Die Geschichte greift dabei die Frage auf, wie frei Menschen in ihren Entscheidungen und Beziehungen wirklich sind.
Sarah J. Maas schreibt in einer Sprache, die sich leicht lesen lässt. Die Kapitel vergehen schnell und die Geschichte verliert selten an Tempo. Besonders die Mischung aus Wettbewerb, ungelösten Rätseln und den ersten Hinweisen auf eine grössere Welt hat mich neugierig gemacht.
Ich habe das Buch gerne gelesen und verstehe gut, warum so viele Leser:innen die Reihe mögen. Für mich war es ein gelungener Auftakt, der Lust auf den nächsten Band gemacht hat.