Songbird of the Sorrows hat mich von Anfang an vollkommen in seinen Bann gezogen. Ich habe das Buch in einem einzigen Wochenende verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders begeistert hat mich das Eintauchen in diese neue Fantasywelt: Sie wirkt originell, frisch und bringt eigene spannende Aspekte mit, ohne dabei auf vertraute Fantasy-Elemente (wie die Prüfungen mit Rätseln) zu verzichten. Genau diese Mischung hat das Lesen für mich so mitreissend gemacht.
Ein kleiner Punkt, den ich mir noch stärker gewünscht hätte, ist der Romance-Anteil. Die Dynamik zwischen Aella und Raven mochte ich sehr, aber Prinz Keres hätte für mich noch mehr Potenzial gehabt. Von mir aus kann der Charakter zwar gerne seine bösen Züge behalten, aber gleichzeitig als ernstzunehmender Love Interest dargestellt werden: mit nachvollziehbaren Gründen für seine negative Seite, aber einem liebevollen Umgang mit Aella. Daraus hätte ein richtig spannendes Love Triangle entstehen können.
Auch die Anziehung zwischen Nyssa und Kapitän Nikolas fand ich vielversprechend. Daraus hätte sich eine romantische Nebenerzählung entwickeln können, die ich sehr gerne gelesen hätte. Vielleicht kommt davon ja noch mehr im zweiten Band. Insgesamt war Songbird of the Sorrows für mich ein grossartiger Auftakt, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich riesig auf die Fortsetzung.