Geschichten in einer Geschichte. Rückblenden bis in die Kindheit. Ereignisse und Erlebnisse in der Erwachsenenwelt. Gut und flüssig geschrieben, in einfacher und doch präziser Sprache, keine unnötigen Schlenker und langatmige Ausführungen. Mir hat das Buch deshalb gefallen, weil es mich unterhielt und manchmal zum Schmunzeln brachte ohne gross Ansprüche zu stellen, ohne tiefgründig gewesen zu sein und ohne kitschige Romanzen die eh oft zerbrechen und enttäuschen. Der Schluss allerdings war abrupt, die Autorin liess bei mir den Eindruck zurück, sie hätte, als sie zum ersten Mal das grosse weite Meer gesehen hat, einfach die Sprache verloren und der Geschichte nichts mehr hinzuzufügen gehabt. Fazit: Gartenstuhl-Sommerlektüre. Nun aber wieder aufstehen und Mirabllen pflücken!👓