Yesteryear hat mich mit seiner Grundidee neugierig gemacht, konnte mich aber insgesamt nicht wirklich packen. Die Mischung aus Social‑Media‑Scheinwelt, Zeitreise und religiösen Motiven ist zwar spannend, für mich jedoch zu stark vom Glauben geprägt. Das hat meinen Lesefluss eher gebremst als bereichert.
Mit der Protagonistin Natalie wurde ich nicht warm. Ihr ständiges Streben nach Likes, die Selbstinszenierung und gleichzeitig das Zurückstellen der eigenen Kinder haben mich oft frustriert. Diese innere Zerrissenheit ist zwar gut dargestellt, aber sie hat mich emotional eher auf Abstand gehalten.
Das Ende hat mich überrascht, schockiert und bleibt definitiv hängen.
Fazit: Ein Buch mit spannender Ausgangslage und wichtigen Themen, das mich aber emotional nicht erreicht hat.