Die Aufmachung des Buches hat mir sehr gefallen und ich habe mich auf den Roman gefreut. Jedoch wurde die Freude bereits auf den ersten Seiten getrübt. Kaum begonnen lese ich die erste Sexszene, welche mich (ich bin nicht prüde) doch sehr irritiert hat. Eine Freundesgruppe verbringt zusammen Ferien in der dänischen Natur. Nach und nach lernen wir die einzelnen Personen kennen. Mit all ihren Stärken und Schwächen. Die Sprache ist teilweise sehr anstrengend und mit vielen Wörtern aus der LGBTQ Generation. Teilweise plätschert die Handlung vor sich hin und erörtert die inneren Dialoge der Protagonisten. Erst im letzten Teil nimmt die Story noch mal Fahrt auf mit nicht stimmigem Ende. Für mich kein gelungener Roman - zu extrem, sexlastig und voyeurostisch. Keine wirkliche Empfehlung.