Als Teil einer Leserunde hatte ich Gelegenheit dieses Buch zu lesen. Erwartet hatte ich einen Reisebericht mit einigen philosophischen Anstössen - erhalten habe ich eine (zufällige?) Aneinandergliederung diverser Anekdoten, philosophischer Gedanken und teils etwas weit hergeholter Metaphern.
Gefallen haben mir diejenigen Teile, welche sich auf die Beschreibung der tatsächlichen Brandungspfeiler und Erlebnisse beschränkt haben. Dies auch angenehm detailreich. Jedoch waren die ständigen, wirr aneinandergereihten “Gedanken” Tessons nicht nur anstrengend, sondern für mich auch unverständlich.
Ich selber werde bestimmt kein Buch mehr lesen von Tesson. Ich kann mir aber vorstellen, dass Menschen, welche diese künstlerisch-philosophische Art mögen, Gefallen an diesem Werk finden könnten.
Eins bleibt jedoch - Brandungspfeiler werden von nun an bestimmt in einem etwas anderern Licht betrachtet