Versprüht süsse Sommer- Vibes
Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei 😉
Ich hatte Lust auf eine jugendliche Sommerlektüre und nach dem lesen des Klappentextes durfte das Buch bei mir einziehen.
Der Schreibstil ist leicht, unkompliziert, locker, flüssig, die Schrift gross und die Kapitel kurz, so dass sich das Buch sehr schnell lesen lässt. Trotz dieser Einfachheit gelingt es der Autorin trotzdem Atmosphäre entstehen zu lassen. Erzählt wird aus zwei Perspektiven der von Sera und Luke, am Anfang des Kapitels steht immer der jeweilige Namen, weshalb keine Verwechslung oder Verwirrung entsteht.
Ich mochte sowohl Sera, wie auch Luke echt gerne und auch die weiteren Charaktere, wie die Geschwister, die Eltern oder Freundinnen waren mir durchaus sympathisch. Ich fand auch die Ausarbeitung der Personen für den Stil und die Länge der Geschichte in Ordnung. Durch die beiden Sichtweisen erhalten wir einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt von Sera& Luke. Jedoch bleibt die Autorin meiner Meinung nach doch eher an der Oberfläche, so dass ich mich emotional nicht mitgerissen fühlte, das finde ich gerade bezüglich der Thematik doch etwas schade, da wäre viel mehr möglich gewesen.
Hingegen habe ich diese gewissen Sommer- Vibes gespürt und das Setting mit Meer& Co hatte ich definitiv vor Augen. Ebenfalls mochte ich grundsätzlich die Idee der Geschichte, ich hätte mir einfach mehr Intensität und Tiefe gewünscht. Auch die ganze Kunst- Thematik hat mich leider gar nicht abgeholt, da hätte ich mir lieber mehr vertieftere medizinische Aspekte gewünscht. Was mich jedoch nervte, war dieses total dramatischen Ende des Romans, es war sehr übereilt, äusserst unrealistisch und hat der Geschichte meiner Meinung nach nur geschadet.
Für die angestrebte Zielgruppe ab 14 Jahren ist dieses Buch sicher bestens geeignet. Bei mir hat es keinen bleibenden Eindruck hinterlassen deshalb vergebe ich
3 Sterne