“A War of Wyverns” hat mir etwas besser gefallen als der erste Band. Besonders die politischen und moralischen Fragen haben mich gefesselt. Die Geschichte beschäftigt sich mit Macht, Verantwortung und der Frage, welche Opfer für Frieden gerechtfertigt werden können. Gerade diese Grauzonen fand ich spannend, weil es keine einfachen Antworten gibt.
Wie schon im ersten Band spielen Sprache, Übersetzung und der Erhalt von Kultur eine wichtige Rolle. Diese Ideen machen die Reihe originell und heben sie von vielen anderen Fantasybüchern ab. Gleichzeitig haben die linguistischen und teilweise sehr ausführlichen Passagen für mich den Lesefluss gelegentlich etwas gebremst.
Insgesamt ist es eine interessante Fortsetzung mit starken Themen und einer ungewöhnlichen Prämisse. Auch wenn mich nicht alles gleichermaßen begeistert hat, bin ich neugierig genug, um den letzten Band zu lesen und herauszufinden, wie die Geschichte endet.