Rosie Storeys Debütroman besticht vor allem durch seinen flüssigen, leicht lesbaren Schreibstil. Der Einstieg in das Buch gelingt einfach, eine Balance Humor und Trauer macht diese angenehm. Besonders Mittelteil verliert das Buch für mich jedoch an Überzeugungskraft. Zwischen Poppy und Jack gibt es ein ewige Hin und Her, das mit der Zeit mehr anstrengend als mitreissend ist, und ich habe das Buch zeitweise eher überflogen als gelesen. Die Auflösung rund um Dandelion verleihen dem Buch gegen Schluss aber wieder mehr Tiefe.
Insgesamt: solide Unterhaltung, leicht weggelesen, aber literarisch nicht das, was mich noch lange beschäftigen wird. Die Beziehung zwischen den Schwestern fand ich letztlich interessanter als die eigentliche Liebesgeschichte.