Das Buch erzählt die Geschichte eines ehemaligen Polizisten, der einen Krimi-Podcast betreibt. Durch eine Journalistin wird er erneut auf einen alten Vermisstenfall aufmerksam: Vor Jahren verschwand ein junges Mädchen, und ihr Vater wurde für die Tat verurteilt. Doch im Verlauf der Ermittlungen stellt sich immer wieder die Frage, ob tatsächlich die richtige Person verurteilt wurde.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Die Grundidee, einen ungelösten Kriminalfall mit einem Podcast zu verknüpfen, fand ich spannend und modern. Die Handlung weckte meine Neugier, und ich wollte wissen, was damals wirklich passiert ist.
Der Schreibstil der Autoren war angenehm und flüssig zu lesen. Dadurch fiel es mir leicht, der Geschichte zu folgen, und das Buch liess sich zügig lesen.
Etwas schwierig fand ich die grosse Anzahl an Figuren. Im Verlauf der Geschichte war ich oft unsicher, welche Personen für die Handlung wirklich relevant sind und welche eher eine Nebenrolle spielen. Dadurch verlor ich teilweise den Überblick und musste gelegentlich zurückblättern.
Trotz dieses Kritikpunkts hat mich die Geschichte insgesamt überzeugt. Die zentrale Frage, ob damals tatsächlich die richtige Person verurteilt wurde, machte das Buch interessant und regte zum Miträtseln an. Ich kann mir gut vorstellen, weitere Bücher der Autoren zu lesen, da mir ihr Schreibstil gefallen haben.
Insgesamt würde ich das Buch weiterempfehlen, besonders an Leserinnen und Leser, die Kriminalromane mit überraschenden Wendungen und Ermittlungen in alten Fällen mögen.