Sascia möchte gerne etwas besonderes erreichen oder etwas aussergewöhnliches entdecken. Daher freut sie sich, dass sie im Umbra Programm mitarbeiten darf um das Dark zu erforschen, trotz ihrer schlechten Noten. Zusammen mit ein paar anderen bilden sie ein Team, jeder mit einem anderen Schwerpunkt u zu verstehen, was auf der anderen Seite des Schlunds liegt. Flora und Faune, die unseren so ähnlich und doch anders sind, und vor allem in Schatten daheim sind. Alles bricht zusammen, als aus dem Loch plötzlich eine Hand nach ihr greift und sie mit ihrem Leben bedroht.
Sascia ist ein junges Mädchen, das wie viele andere darunter leidet, dass sie nicht richtig weiss, was ihr eigener Weg sein soll. Sie merkt nur, der Weg, den die anderen für sie sehen ist es nicht und das sorgt häufig für Streit und Verletzungen. Das macht Sascia nahbar, auch wenn sie hier und da einfältig wirkt.
Der Schattenprinz, oder besser die Schattenprinzessin ist hier das komplette Gegenteil. Zielstrebig und selbstsicher, war xier sich vornimmt. Denn Schattenwesen können ihr Geschlecht nach belieben wechseln.
Was die Geschichte spannend macht sind, neben den gegensätzlichen Charakteren die sich langsam anziehen und Gefühle füreinander entwickeln, sicher die interessanten Kreaturen der Darkside, allen voran natürlich die Motte Mampf.
Zudem befinden wir uns in einem Zeitknoten, das bedeutet, dass mit dem Wechsel der Seiten auch die Zeit wechselt, leider recht unberechenbar. Damit ist nie ganz klar wenn die Seite gewechselt wird, ob man sich in der Zukunft oder Vergangenheit befindet. das macht die Geschichte ziemlich undurchsichtig, aber im positiven Sinn. Für alle, die unterwegs den (Zeit-) Faden verlieren wird am Ende nochmal schön Bilanz gezogen damit man das Ende nachvollziehen kann.
Die Sprache ist ziemlich einfach gehalten was aber durch die vielleicht im Vergleich dazu doch komplizierte Handlung wieder ausgeglichen wird.
Ein tolles Jugendbuch für alle die Zeitreisen und ungewöhnliche magische Wesen mögen, ein bisschen Romantik aber auch Spannung mögen