Der Roman erzählt die Geschichte von Poppy, die nach dem Verlust ihrer Schwester Dandelion versucht, ihren Platz im Leben wiederzufinden. Dabei spielen auch Jake und Sam wichtige Rollen, während Poppy mit Trauer, Unsicherheit und ihren eigenen Gefühlen ringt.
Der Roman konnte mich vor allem zu Beginn überzeugen. Der Schreibstil ist flüssig und emotional, wodurch ich schnell in die Geschichte eintauchen konnte. Besonders gelungen fand ich die Dynamik zwischen Poppy und Dandelion. Obwohl Dandelion nicht mehr präsent ist, prägt sie die Handlung und die Entwicklung der anderen Figuren auf eindrucksvolle Weise.
Im Verlauf des Romans rücken sowohl romantische Gefühle als auch Themen wie Verlust, Sehnsucht und der Umgang mit Schmerz in den Mittelpunkt. Die Figuren erscheinen dabei häufig innerlich zerrissen und treffen Entscheidungen, die nicht immer vollständig nachvollziehbar sind. Gerade diese Ambivalenz verleiht der Handlung sowohl eine hohe Spannung als auch stellenweise eine gewisse Frustration beim Lesen.
Gegen Ende konnte mich die Handlung nicht mehr ganz so stark fesseln wie am Anfang, dennoch bleibt es ein gut geschriebener Roman mit einer besonderen Grundstimmung und interessanten Figuren.