Anna ist voller Vorfreude, denn ihr bester Freund Malte kommt endlich zu Besuch. Zuvor besucht sie zusammen mit Tameo den Reiterhof La Selva, weil Tameo ihr unbedingt die Pferde zeigen will. Dort wird Anna Zeugin eines unangenehmen Auftritts des arroganten Lorenzo, der kurz darauf tot ist. Und so findet sich Malte nach seiner Ankunft plötzlich als undercover Agent auf dem Reiterhof wieder, denn die Mitarbeiter und die Inhaberin sind alle verdächtig und lügen offensichtlich. Besondere Brisanz erhält der Fall, weil Tameos Onkel Cristiano zu den Hauptverdächtigen zählt. Eine Katastrophe für den liebenswerten Tameo, die einem schier das Herz bricht. Die Ergreifung des Täters gelingt nur durch einen veritablen Teufelsritt, der einem den Atem stocken lässt. Erneut kann mich das Autorenduo durch einen spannenden und ungewöhnlichen Fall überraschen und fesseln. Auch fand ich die Ermittlungen dieses Mal besonders emotional. Das beginnt mit einer ungewohnt romantischen Beschreibung des Reiterhofes. Gefreut habe ich mich über Maltes Besuch, der mit der Hoffnung verbunden ist, dass er sich entschließt, in Fontenaia zu bleiben. Tameo, den ich aufrichtig ins Herz geschlossen habe, hat für einige Taschentuchmomente gesorgt. Die Ereignisse, die zur Festnahme des Täters führen, haben meinen Blutdruck in die Höhe getrieben. Was mir sehr gut gefällt, sind die Konstanten, die in keiner Folge fehlen dürfen. Deshalb war die Freude groß, dass das Buch wieder mit einem verdienten und versöhnlichen Fest endet. Die Reihe macht jedes Mal mehr Spaß und überrascht mit nicht alltäglichen Fällen.