Ich kenne die Geschichte von Blaubart leider nicht und kann daher nicht sagen, wie weit die Parallelen reichen Ich habe das Buch als neutraler Leser in die Hand genommen, motiviert durch die Werbung und positiven Stimmen.
Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Es war interessant und irgendwie auch lustig, wie es zu dem eigentlichen Setting und damit dem Start der Geschichte im Hause Saphir kam.
Ab und an hat mir etwas die Dynamik gefehlt. Auch die Personen waren für mich teilweise recht unnahbar. An anderen Stellen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und gepackt Vor allem das Ende fand ich extrem spannend und gelungen. Es spitzt sich zu und was zu Beginn noch nach einem Einfachen Mord aussieht, entwickelt sich bald zu etwas deutlich grösserem. Da unsere Protagonistin Geister sehen und mit ihnen sprechen kann, lernen wir auch die verstorbenen Personen kennen mit ihren Facetten. Das kann schon ziemlich düster und erschreckend werden, besonders wenn der Geist einen Körper übernimmt um sein Unwesen zu treiben.
Ich mag die Romane von Marissa Meyer, sie sind unterhaltsam, angenehm zu lesen und haben eine gute Mischung aus Tempo und Erholung, Spannung und Humor.