Von der Kopfnote bis zur Herznote
Zum Inhalt: „Schönheit muss leiden.“ Aber muss man deshalb gleich sterben? Sind Parfümeure womöglich doch Giftmischer? Fragen über Fragen, mit denen sich Agente Rizzi und seine Assistentin Cirillo in diesem Fall intensiv auseinandersetzen müssen. Sie können kaum glauben, dass die junge Lina eines natürlichen Todes gestorben sein soll. Ihre unkonventionellen Ermittlungen bringen die beiden zeitweise sogar in berufliche Schwierigkeiten.
Zitat: „Sie war auf der Suche nach einer Orchidee. Aber warum bricht sie sich dort das Genick?“
Meine Eindrücke: Luca Ventura ist ein Pseudonym, und wer etwas über den Autor recherchiert, findet nur wenige Informationen. Der Hinweis, dass er in Neapel eine neue Heimat gefunden haben soll, bleibt eher spekulativ. Doch gerade die atmosphärische Beschreibung Capris, das besondere Flair der Region, die bildhafte Sprache sowie der Aufbau des Krimis und seiner Figuren haben bei mir sofort Erinnerungen an die Romane von Donna Leon geweckt.
Mein Fazit: Auch mein dritter Capri-Krimi von Luca Ventura hat mich begeistert. Wer spannende Geschichten liebt, die eng mit der Landschaft, der Atmosphäre und den Menschen dieser besonderen Region verbunden sind, dürfte an diesem Krimi viel Freude haben.