Im Debütroman von Tara Menon wird die Geschichte von Marissa und Arielle erzählt. Marissa reist mit ihrem Vater, einem Meeresbiologen, nach Thailand. Dort lernt sie Arielle kennen und schätzen. Eine Freundschaft zweier Mädchen, welche einzigartig ist und leider zu schnell endet. Denn das thailändische Paradies wird am 26. Dezember 2004 zerstört.
Der Roman wird in der Ich-Form von Marissa aus beschrieben und wechselt immer zwischen der Gegenwart in New York und der Vergangenheit in Thailand. Alle Szenen werden immer sehr detailliert und auch oft mit Fachbegriffen erläutert. Manchmal war mir dies zu detailliert. Doch immer wieder gab es einzelne, sehr treffende Sätze, welche unter die Haut gehen und berühren. Der Verlust, die Trauer und der Schmerz von Marissa ist deutlich zu spüren. Insgesamt ist es kein leichtes Buch, sondern eines, welches nachdenklich und traurig stimmt.
Ich gebe dem Buch drei von fünf Sternen, da es für mich ein gutes Buch ist, aber dennoch hat es mich nicht wie ein 5-Sterne-Buch gefesselt.